Neckarbrücken

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Mittelfristig müssen die drei Neckarbrücken (Adenauer-, Vogelsang- und Hanns-Martin-Schleyer-Brücke) abgebrochen und neu gebaut werden. Die umfangreichen Schäden lassen keine andere Wahl.

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Hintergrund

An allen drei Brücken, die aus den 60er und 70er Jahren stammen, wurde Spannstahl eingebaut, der - wie die Fachleute sagen - spannungsrisskorrosionsgefährdet ist. Der Beton ist mit Stahl armiert, der gespannt wurde. Dieser Stahl kann korrodieren und ggf. plötzlich reißen. Somit ist die Nutzungsdauer der Brücken eingeschränkt und ein Neubau mittelfristig unumgänglich.

Die Experten für Infrastruktur von Drees & Sommer haben bereits im Sommer 2016 die Ergebnisse unterschiedlicher Voruntersuchungen von beteiligten Fachplanern in der „Studie zu den Neckarbrücken“ zusammengefasst und vorgestellt.

Die weltweit tätigen Brückenspezialisten von Leonhardt, Andrä und Partner (LAP) aus Stuttgart haben anschließend weitere, vertiefende Untersuchungen durchgeführt.

Daraus geht hervor, dass umfangreiche Sofortmaßnahmen und Ertüchtigungsmaßnahmen im Vorfeld erforderlich sind, um die drei Neckarbrücken bis zum jeweiligen Neubau weiter sicher betreiben zu können. Diese Maßnahmen werden bereits 2017 beginnen und währenddessen den Verkehrsfluss teilweise stark beeinträchtigen.

Warum ist es erforderlich in die alten Brücken noch Geld zu investieren, wenn sie ohnehin neu gebaut werden sollen?
Zum einen kann der Neubau nicht zeitnah realisiert werden, da sehr komplexe und aufwendige Planungs- und Genehmigungsvorläufe hiermit verbunden sind und die Brücken – auch im Hinblick auf den Verkehrsfluss - nur nacheinander ersetzt werden können.

Die vorhandenen Bauwerke müssen ertüchtigt werden, damit sie bis zum Abriss verkehrssicher genutzt werden können. Zudem ist der Planungs- und Neubauprozess für die zukünftigen Bauten in die Wege zu leiten.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen des Ingenieurbüros LAP zeigen auf, dass die Vorgehensweise mit zeitlich gestreckten Neubauten auch wirtschaftlicher ist als jetzt unverzüglich neu zu bauen. Somit sind die 2-stelligen Millionenbeträge in die Ertüchtigung der vorhandenen Bauwerke nicht nur gut investiert, sie eröffnen zudem noch ein zeitliches Planungsfenster, um die zukünftigen Verkehrsanlagen an die neuen Mobilitätsansprüche anpassen zu können. Um sich dieses zeitliche Fenster jetzt zu erarbeiten und um die Verkehrssicherheit auf den alten Brücken weiter zu gewährleisten, sind allerdings zeitnah die genannten Ertüchtigungsmaßnahmen umzusetzen.


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